Am Freitag, dem 28. August, startet die Saision der 3. Liga Nord-West. Dabei trifft der TuS Vinnhorst auf die Ahlener SG. Der VfL Fredenbeck spielt am Sonntag um 17:00 Uhr beim OHV Aurich. Erstes Heimspiel ist am 5. September gegen den Wilhelmshavener HV.
Unsere Mannschaft startete auch in dieser Saison wieder in der Staffel Nord-West. Da kennt man die meisten Gegner bereits. Allerdings gibt es gleich fünf neue Teams, nachdem der TV Emsdetten und der ASV Hamm-Westfalen aufgestiegen und Bissendorf, Minden II und Habenhausen abgestiegen sind.
„Die Mannschaft hat sich gut entwickelt“, sagte Trainer Matthias Steinkamp. In dieser Saison wolle man früher den Punkt erreichen, an dem man auch die Top-Favoriten der Liga ärgern könne. „Wenn wir von Verletzungen verschont bleiben, können wir das Ergebnis aus der vergangenen Saison toppen“, hofft der Trainer. Sollte der VfL gar zwei Plätze besser abschneiden, winkt sogar die Teilnahme am DHB-Pokal. Dort spielte Fredenbeck zuletzt vor zehn Jahren gegen den THW Kiel.
Die neuen Teams in der Staffel sind die Regionalliga-Aufsteiger ESG Gensungen/Felsberg, der MTV Großenheidorn, die Sportfreunde Loxten sowie die Drittligisten MT Melsungen II (letzte Saison Tabellenzehnter der 3. Liga Süd-West) und die HC Eintracht Hildesheim (Tabellenfünfter der 3. Liga Nord-Ost).
Turnier mit drei Erstligisten
Im nächsten Jahr soll es am letzten Juli-Wochenende in der Geestlandhalle ein Turnier mit drei Mannschaften aus der 1. Bundesliga geben. Geplant ist ein buntes Rahmenprogramm. Die Gegner sollen demnächst bekanntgegeben werden.
Die Neuzugänge
Für den Rückraum wurde Noah Schwenke vom TSV Altenholz verpflichtet. Sein Vater spielte einst beim THW Kiel in der Bundesliga und lief in den 90er Jahren mit den Zebras auch in der Geestlandhalle auf. „Noah ist eine Waffe aus dem Rückraum“, schwärmt Steinkamp. Er könne aus zwölf Metern Entfernung für die „einfachen“ Tore sorgen.
Vom SV Beckdorf wechselte Jonas Gerkens zum VfL. Über den VfL Horneburg zog es Jonas zunächst in die Regionalliga nach Beckdorf. Dort erzielte er in der vergangenen Saison 135 Tore. Der Rückraumspieler ist aber auch in der Abwehr eine Verstärkung für den VfL. „Jonas hört, will und kommuniziert“, sagte der Trainer.
Aus dem Nachwuchs des Hamburger Bundesligisten HCH Hamburg (früher HSV) wechselte Ben Levermann nach Fredenbeck. Er durfte in der vergangenen Saison bereits in der 1. Liga Erfahrungen sammeln. Levermann hat seine Stärken im Zweikampf und ist auf der Spielmacherposition sehr schnell. „Er ist spielintelligent und darf gern noch etwas mutiger beim Werfen werden“, sagte VfL-Trainer Matthias Steinkamp. Im Testspiel gegen den HCH Hamburg II (ehemals HSV) verletzte er sich an der Wurfhand.
Nach einem Jahr Verletzungspause ist erstmals auch Malte Hagedorn dabei. Der Horneburger Linkshänder spielt auf der rechten Rückraumseite, die in der vergangenen Saison lediglich mit einem Linkshänder (Pelle Fick) besetzt war. Nach seiner Knieoperation muss Hagedorn allerdings noch ein paar Wochen auf seinen ersten Einsatz warten. Während er in der vergangenen Saison noch ein Doppelspielrecht hatte und auch in der Horneburger A-Jugend hätte spielen können, läuft er jetzt allein für den VfL auf. „Wir hoffen, dass Malte Ende September zu seinem ersten Einsatz kommt“, hofft Steinkamp.
Zurück vom Oranienburger HC ist Keeper Teo Meštrović. Der Kroate spielte 2023 noch für den VfL und verließ den Verein nach dem Abstieg. „Ich habe sehr gute Erinnerungen an Fredenbeck“, freute sich der Keeper bei seiner Rückkehr. Neben den anderen beiden Torhütern sei Meštrović eine Bereicherung, da er ein ganz anderer Spielertyp sei.
Erstes Heimspiel am 5. September gegen den Wilhelmshavener HV. Anpfiff um 19:30 Uhr.


