Nach zwei Heimniederlagen gegen die HSG Varel in den vergangenen Jahren ist der Knoten geplatzt. Fredenbecks Handballer gewannen am Halloween-Abend gegen die Friesen trotz immer noch angeschlagenen Kaders mit 29:23. Kurz vor Schluss fiel ein weiterer VfL-Spieler verletzt aus.
Die Anfangsphase bestimmten zwei starke Abwehrreihen, wobei es sich die Gastgeber phasenweise selber schwer machten und gute Chancen nicht verwerteten. Varel setzte sich über 3:1 auf 6:3 in der 13. Minute ab. Nach zwei Zeitstrafen gegen die Gäste schaffte der VfL durch Jan Möller den Anschluss zum 5:6. Möller war es auch, der die Gastgeber in der letzten Spielminute vor dem Seitenwechsel erstmals mit 13:12 in Führung brachte. In die Pause ging der VfL mit einem 14:13, das Michel Brassait mit dem Pausenpfiff erzielte. Mit vielen Paraden hielt Fredenbecks Keeper Teo Mestrovic den VfL im Rennen. Lediglich gegen die Würfe über die linke Außenposition hatte er einige Male das Nachsehen.

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Im zweiten Durchgang machte Fredenbeck mehr Tempo und schloss seine Angriffe sicherer ab. Drei Treffer in Folge sorgten mit dem 17:13 durch Pelle Fick (zweites Foto) für eine Vier-Tore-Führung. Fick war mit seinen sieben Toren ein der der Aktivposten im Rückraum. Dort machten auch Marten Franke und Jonas Gerkens als Spielgestalter eine gute Partie. Immer wieder suchte der flinke Michel Sumfleth (Foto oben) die Zweikämpfe. Er musste viel einstecken und konnte erst nach einer Behandlung mit Kopfverband weiterspielen. Die Gäste konnten nicht mehr verkürzen und setzten in der Schlussphase auf den siebten Feldspieler, allerdings ohne Erfolg. Mit Michel Brassait (Foto unten) verletzte sich dann schließlich ein weiterer Spieler der Fredenbecker. Da war Trainer Matthias Steinkamp nach einer Zeitstrafe gegen Jakob Ritscher gezwungen, mit Jonas Gerkens einen Rückraumspieler an den Kreis zu stellen.

VfL-Tore: Sumfleth 2, Gerkens 2, Brassait 2, Schwenke 2, Fick 7, Ritscher 1, Möller 8/4, Franke 2, Reiners 2.


