Der VfL Fredenbeck verlor sein Heimspiel gegen den TuS Vinnhorst mit 30:39. Über weite Phasen hielt der Aufsteiger gegen Vinnhorst mit. Am Ende war die Fredenbecker Abwehr gegen den Tabellenzweiten jedoch oft ohne Chance.
Im ersten Durchgang spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Der VfL schloss seine Angriffe sicher ab. Zwar konnte diesmal Kreisläufer Michel Brassait (insgesamt Fredenbecks erfolgreichster Werfer) ebenso wenig erfolgreich in Szene gesetzt werden wie die Außenpositionen. Dafür überzeugte Fredenbeck im Rückraum. Jesper Müller sprang als Rechtshänder erneut auf der halbrechten Position für den noch immer verletzten Pelle Fick ein. In der 21. Minute traf Müller zum 15:16. Auch Lauro Strothmann (sieben Tore) suchte im Fredenbecker Rückraum immer wieder die Zweikämpfe. Ein paar technische Fehler und frei vor dem Tor vergebene Chancen drehten die Partie in den letzten Minuten vor der Halbzeit. Vinnhorst fand schnell die Schwachstelle des VfL: die Außenpositionen in der Abwehr. Hier war jeder Wurf ein Treffer. VfL-Trainer Matthias Steinkamp wechselte die Torhüter noch im ersten Durchgang zweimal aus. Doch Justin Rundt, Niklas Itzen und Arsenij Kotenko mussten zu oft hinter sich greifen. Folglich führten die Gäste aus Hannover zur Pause mit 22:17.
Nach dem Seitenwechsel gaben sich die Gäste nie geschlagen, witterten immer wieder ihre Chance, doch die Konzentration ließ nach. Vinnhorst hingegen war in den Zweikämpfen sowohl in der Abwehr als auch im Angriff oft einen Schritt schneller und setzte sich in der 41. Minute mit 29:21 ab. Dabei waren Maurice Lungela und der kürzlich erst wieder reaktivierte Jonas Gertges mit jeweils acht Toren die erfolgreichsten Werfer. Starke Paraden im Tor zeigte bei den Gästen im zweiten Durchgang Glenn-Louis Eggert.
VfL Fredenbeck: Brandt 1, Sumfleth, Brassait 1, de Vries 1, Müller 7, Strothmann 7, Wafdi 1, Ritscher, Möller 3, Franke, Rundt, Polak 6/5, Kotenko, Schröder 3, Heinsohn, Itzen.


