Im Spiel gegen den Tabellenführer der 3. Liga, TV Emsdetten, war der VfL Fredenbeck am Sonnabend vor über 1000 Zuschauer chancenlos. Nach einem 7:13-Pausenstand verlor der VfL am Ende mit 22:31.
Trotz der Ferien zog es am Sonnabend 1049 Zuschauer in die Geestlandhalle. Die Hoffnung auf ein spannendes Spiel war jedoch schon vor dem Anpfiff dahin: Ausgerechnet im Spiel gegen den Spitzenreiter fehlten verletzungsbeding mit Nils Schröder und Michel Brassait die beiden erfolgreichsten Werfer des VfL Fredenbeck. Zudem zählt Schröder im Angriff auch zu den Spielern, die den Kreisläufer bedienen. Michel Brassait ist einer der stärksten Abwehrspieler. Doch die Abwehr der Fredenbecker stand am Sonnabend im ersten Durchgang gegen den TVE sehr gut. Nach dem 2:2 setzte sich Emsdetten in der 23. Minute mit 10:5 ab. Marten Franke und Jesper Müller legten nach: 7:10 aus Sicht des VfL in der 25. Minute. Dann kippte das Spiel. Fredenbeck machte im Angriff zwei Fehler und kassierte zwei schnelle Gegentore. Anschließend gab es noch eine Zeitstrafe gegen den VfL, der dann doch mit einem deutlicheren 7:13 in die Pause gehen musste.
Bis zur 52. Minute blieb es bei einem Sechs-Tore-Rückstand. Fredenbeck versuchte es lange mit dem siebten Feldspieler, kassierte dabei allerdings zu viele Gegentreffer ins leere Tor. Trotzdem ließ der VfL den Abstand lange nicht größer werden. Erst die beiden Tore von Emsdettens Ákos Széles brachten den TV vorentscheidend mit 26:18 (53.) nach vorn.
VfL-Tore: Brandt 1, Fick 2, Müller 5, Strothmann 3, Wafdi 1, Ritscher 1, Möller 4, Franke 3/2, Polak1, Itzen 1.



