Der VfL Fredenbeck überzeugte am Sonnabend mit einem 36:33-Auswärtssieg bei der Ahlener SG und kann nun am kommenden Sonnabend im Spiel gegen den Tabellennachbarn, Wilhelmshavener HV, vielleicht schon den Klassenerhalt perfekt machen.
In der Anfangsphase machte der VfL im Angriff noch ein paar Fehler. Ahlen zog mit 3:1 davon. In der achten Minute traf Lauro Strothmann per Kempa-Tor zum Ausgleich, 4:4. Ahlen konnte sich jetzt nicht mehr absetzen und ging in der 23. Minute beim 13:12 ein letztes Mal in Führung. Nils Schröder und Lauro Strothmann sorgten mit ihren Treffern für eine 16:13-Führung des VfL, drei Minuten vor dem Seitenwechsel. Mit einem 18:14-Vorsprung ging es für den VfL in die Pause.
Trotz der Zeitstrafen gegen Fredenbeck (Schröder 35. Minute und Brassait 39.) ließ sich Fredenbeck die Führung nicht mehr nehmen. Als Ahlen in der 42. Minute auf 21:23 verkürzte, nahm Fredenbecks Trainer Matthias Steinkamp die Auszeit. Lauro Strothmann und Pelle Fick (er spielte erstmals nach seiner mehrwöchigen Verletzungspause wieder mit) erhöhten auf 25:21. Noch einmal sorgte Ahlen mit dem 24:26 für Spannung, weil der VfL in dieser Phase frei vor dem Tor gute Chancen liegen ließ. Mit dem 30:25 sorgte Marten Franke in der 50. Minute per Siebenmeter jedoch für die Vorentscheidung. Jetzt war klar: wirft der VfL in den letzten zehn Minuten noch vier oder fünf Tore, kann Ahlen das Spiel kaum noch drehen. In dieser Phase zeigte sich wieder einmal, wie gut der VfL Fredenbeck in der Breite aufgestellt war. Denn jetzt erzielten Jelmer de Vries oder auch Chris-Ole Brandt wichtige Tore.
In der Tabelle kletterte Fredenbeck wieder auf den siebten Platz. Am kommenden Sonnabend kann der VfL im Spiel gegen den einstigen Bundesligisten, Wilhelmshavener HV, mit einem Sieg den Klassenerhalt vorzeitig (wohl?) perfekt machen. Der VfL käme dann auf 24 Punkte und hätte mit dem TSV Anderten (am 2. Mai) noch eine lösbare Aufgabe in eigener Halle auf dem Programm. Mit der aktuellen Leistung der Mannschaft ist aber auch eine Überraschung gegen eine Top-Mannschaft in den kommenden Wochen nicht mehr auszuschließen.
VfL-Tore: Brandt 3, Brassait 3, de Vries 1, Backofen 2, Fick 1, Müller (Foto) 3, Strothmann 4, Möller 3, Franke 5/4, Polak 2, Schröder 8, Reiners 1.


