Fredenbeck überrascht mit Auswärtssieg in Altjührden

Der VfL Fredenbeck überraschte am zweiten Spieltag der 3. Liga mit einem klaren 33:28-Auswärtssieg beim Mitaufsteiger HSG Varel.

Die Zuschauer in der Altjührdener Sporthalle bleiben nach dem Einlaufen ihrer Mannschaft traditionell stehen, bis das heimische Team den ersten Treffer erzielt hat. Das dauerte dann im Spiel gegen den VfL Fredenbeck, ebenfalls traditionell, wieder etwas länger. Erst in der achten Minute gab es für die Beine Entlastung, die HSG Varel erzielte das 1:2.

Bei einer hundertprozentigen Chancenauswertung hätte der VfL auch schon mit 5:0 führen können. So aber blieb die Partie lange offen. Fredenbeck spielte von Beginn an mit Lauro Strothmann im Rückraum. Er erzielte sechs Feldtore und machte ebenso wie Nils Schröder gute Anspiele an den Kreis. Nach einer Viertelstunde setzte sich der VfL beim 8:5 erstmals mit drei Toren ab. Starke Paraden im Tor zeigte Justin Rundt. Ebenso wirksam: seine Vorderleute, die wirklich eine sehr gute Abwehr spielten. Zur Pause stand es 13:12 für die Gäste.

Nach dem Seitenwechsel machte Fredenbeck den Gegner mit technischen Fehlern und Fehlwürfen stark. In der 33. Minute ging die HSG beim 15:14 erstmals in Führung. Bis zum 21:23 aus Sicht der HSG (47. Minute) blieb es spannend. Für Laurenz Reiners spielte jetzt Neuzugang Daniel Polák auf der linken Seite. Er erwies sich als sicherer Siebenmeterschütze in der letzten Viertelstunde. Mit drei Toren in Folge brachte er den VfL mit 26:21 in der 51. Minute in Führung. Insgesamt war er mit acht Toren der erfolgreichste Werfer. Das war dann auch schon die Vorentscheidung. Varel musste jetzt natürlich schneller abschließen. Fredenbeck zwang die Gastgeber zu unkontrollierten und unvorbereiteten Würfen. Und dann scheiterte die HSG auch immer wieder am glänzend aufgelegten Justin Rundt im Tor, der jetzt einen Wurf hielt und auch die beiden Nachwürfe. Immer wieder gelangen die Anspiele an den Kreisläufer Michel Brassait, der mit sechs Toren zu den besten Spielern zählte. Nach seiner roten Karte wechselte Jakob Ritscher an den Kreis.

Am kommenden Sonnabend, dem 6. September, hat der VfL wieder ein Heimspiel. Gegner in der Geestlandhalle ist dann der TV Bissendorf-Holte. Mit einem Sieg könnte sich der VfL (aktuell Platz sechs) in der oberen Tabellenhälfte etwas festigen. Anpfiff ist um 19:30 Uhr.

Weitere Tore: Brandt 1, Fick 4/2, Ritscher 1, Möller 1, Franke 1 und Schröder 5.

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