Der VfL Fredenbeck kassierte mit dem 25:33 gegen den TuS Vinnhorst seine dritte Heimniederlage dieser Saison in der 3. Liga Nord. Der VfL konnte seine Verletzungsmisere nicht kompensieren. Mehr noch: mit Michel Sumfleth und Danny Müller fielen zwei weitere Rückraumspieler verletzt aus.
Vier Rückraumspieler, die zu den Leistungsträgern des VfL Fredenbeck zählen, sind schon seit Monaten verletzt. Am Sonnabend fehlte mit Marten Franke (mit der Beachhandball-Nationalmannschaft unterwegs) der fünfte Rückraumspieler. Dennoch waren die Gastgeber zuversichtlich, gegen den TuS Vinnhorst einen Sieg einzufahren. Mit der zuletzt gegen den Tabellenführer TuS Spenge über weite Phasen gezeigte Leistung sollte das gelingen. Allerdings scheiterte der VfL zu oft am gut auf gelegten Keeper der Gäste, Nikolay Petrov. Der ehemalige Torhüter des VfL Fredenbeck machte gegen seinen alten Verein ein glänzendes Spiel. Folglich setzten sich die Gäste aus Hannover nach dem noch knappen 8:6 (15. Minute) in der 28. Minute erstmals mit sechs Toren mit 14:8 ab. Zur Pause stand es 15:11 für Vinnhorst.

Im zweiten Durchgang setzte der VfL auf den siebten Feldspieler. Doch aus dem Rückraum ging erneut zu wenig Torgefahr aus und auch die in der vergangenen Saison noch erfolgreichen Anspiele an den (oder die) Kreisläufer blieben aus. Kämpferisch gaben die Gastgeber alles. Und als Danny Müller in der 45. Minute der 21:23-Anschlusstreffer gelang, kam unter den rund 800 Zuschauern Hoffnung auf. Doch bei seinem Wurf verletzte sich mit Müller ausgerechnet ein der der Aktivposten im Rückraum (und in der Abwehr), der zudem mit fünf Toren der erfolgreichste Rückraumspieler war. Außerdem vergab der VfL insgesamt drei Siebenmeter. Vinnhorst legte hingegen mit drei Toren nach. In der Schlussphase fehlten die Alternativen im Angriff, zudem sich dann auch noch mit Michel Sumfleth der nächste Rückraumspieler des VfL Fredenbeck verletzte. Vinnhorst schloss seine Angriffe sicherer im Aufbau und im Abschluss ab und ging am Ende als verdienter Sieger vom Platz. Jetzt hofft der VfL, dass in den nächsten Wochen endlich der ein oder andere Rückraumspieler sein Comeback feiern kann.
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VfL-Tore: Sumfleth 2, Brassait 2, Schwenke 3, Fick 3/1, Wafdi 1, Müller 5, Möller 5/1, Polak 2/2, Reiners 2.



